11. Juli 2024 / News aus der Welt

Vielbefahrene A1 ist am Kreuz Kamen in NRW gesperrt

Der vielbefahrene A1-Abschnitt zwischen Kamener Kreuz und Dortmund/Unna ist gesperrt. Aber ein wichtiger Schritt ist getan: Das Leck in einem Lkw-Tank ist geschlossen, es tritt kein Gas mehr aus.

Die A1 ist am Kreuz Kamen gesperrt.
von dpa

Die normalerweise vielbefahrene Autobahn 1 ist zwischen dem Kamener Kreuz und Dortmund/Unna in beide Fahrtrichtungen gesperrt. An dem seit Mittwochabend undichten Gefahrguttransporter sei das Leck nun geschlossen, es trete kein Gas mehr aus, sagte die Sprecherin der Stadt Unna, Anna Gemünd, am Mittag. 

Ob das leicht brennbare Ethylen aber aus dem Tanklaster herausgeholt werden müsse und wie lange die Strecke noch gesperrt bleibe, sei unklar. Auf eine Evakuierung im Umfeld könne verzichtet werden, sagte die Sprecherin. Ein Experte hatte den Tanklaster kurz zuvor genau untersucht. Der Stoff wird für die chemische Industrie genutzt oder auch für die Herstellung von Kunststoffen und Lacken. 

Der Fernverkehr auf der vielbefahrenen Autobahn soll wegen der Sperrung nach Angaben der Autobahn GmbH großräumig ausweichen, etwa ab Osnabrück über die A33 und die A44 oder ab Münster über die A43. Im Nahbereich sollte auf die A2 und die A45 ausgewichen werden.

Verkehrsprobleme auf Urlaubsroute befürchtet

Die vielbefahrene A1, eine zentrale Nord-Süd-Verbindung durch NRW in Richtung Bremen, ist bereits seit Mittwochabend, 19 Uhr, voll gesperrt. Vor allem am Freitagnachmittag könnte es heikel werden, falls die Sperrung dann weiter besteht, sagte ein ADAC-Sprecher. Denn die Route auf der A1 führe auch an die Nordsee- und Ostseeküste - ein beliebtes Ziel für Urlauber aus NRW. Die Schüler im bevölkerungsreichsten Bundesland haben bereits Sommerferien. 

Hinzu komme der Berufsverkehr - der Freitagnachmittag sei in der Regel der staureichste Tag der Woche. Der Bereich sei auch sonst enorm staubelastet, sagte der ADAC-Sprecher. Sollte die Vollsperrung länger anhalten, seien massive Auswirkungen auch auf den Ausweichrouten zu befürchten. 


Bildnachweis: © Alex Talash/dpa
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